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Japanischer Teeraum

Eine Besonderheit und tief verwurzelt im Zen-Buddhismus sind die Räume, in denen die japanische Teezeremonie stattfindet. Der Teeraum (sukiya) ist ein kleines Häuschen. Es besteht aus dem eigentlichen Teeraum für höchstens fünf Personen, einem Vorraum zum Waschen und Vorbereiten der Tee-Utensilien und einer Säulenhalle (machiai), einer Art „Wartezimmer“ für Gäste, bis diese zur Zeremonie in den eigentlichen Raum gerufen werden.Der Gartenweg (roji) verbindet das Ganze. Er besteht aus trockenen Kiefernnadeln, auf denen in unregelmäßigen Abständen Steine platziert werden. Selbst mitten in der Stadt strahlt ein Teehaus Ruhe aus; der Alltag wird hinter sich gelassen.

Die Einrichtung ist einfach, nüchtern und von schlichter Eleganz. Sie besteht aus kostbaren Materialien, in aufwendigem Handwerk verarbeitet und sorgfältig gepflegt. Alles ist absolut sauber, selbst in der hintersten Ecke findet man kein Staubkorn. Man muss sich tief bücken, um durch die ca. 90 cm hohe Tür in den Teeraum zu gelangen. Die Gäste sollen damit an Demut erinnert werden. In der Säulenhalle wird festgelegt, in welcher Reihenfolge die Gäste – möglichst lautlos und in unauffälliger Kleidung - eintreten und ihre Plätze einnehmen. Erst dann betritt der Gastgeber bzw. der Teemeister den Raum.

Übrigens sollte sich in der Dekoration keine Form und keine Farbe wiederholen. Wenn echte Blumen im Raum sind, findet man kein Blumenbild, wird ein eckiger Teekessel benutzt, ist der Teekrug rund, schwarze Teetassen erfordern eine andersfarbige Teedose. Die Einfachheit des Teeraumes soll die Aufmerksamkeit der Gäste nicht ablenken, denn wichtig ist die Teezeremonie, nicht die Ausstattung des Raumes.

 

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